Beschäftigung werdender Mütter

Zum 01.01.2018 tritt das novel­lier­te Mut­ter­schutz­ge­setz in Kraft. Es wird eine Über­gangs­frist von einem Jahr fest­ge­legt. Ab dem 01.01.2019 müs­sen alle Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen in der neu­en Form vor­lie­gen und die Ände­run­gen im Mut­ter­schutz­ge­setz berück­sich­tigt wer­den.

Für die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung emp­feh­le ich das Vor­ge­hen gemäß dem bei­gefüg­ten Fluss­dia­gramm. Zu der Beur­tei­lung der Arbeits­plät­ze nach den Vor­ga­ben des Mut­ter­schutz­ge­set­zes gibt es eine Vor­la­ge

Nun kann es sein, dass nach der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung kei­ne Beschäf­ti­gung der wer­den­den Mut­ter im Betrieb mög­lich ist und ein Beschäf­ti­gungs­ver­bot aus­ge­spro­chen wird. Die fol­gen­den bei­den Datei­en beschrei­ben die Sicht­wei­sen von Ärz­ten und Kran­ken­kas­sen.

Jede Frau, bei der eine Schwan­ger­schaft fest­ge­stellt wur­de, hat das dem Arbeit­ge­ber mit­zu­tei­len. Nach der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung muss der Sta­tus dem Amt für Arbeits­schutz mit­tels vor­ge­ge­be­nen For­mu­la­ren mit­ge­teilt wer­den. Die Zustän­dig­keit in den Unter­ne­hemn ist unters­schied­lich gere­gelt. In Groß­be­trie­ben ist häu­fig die betrieb­li­che Sozi­al­be­ar­bei­te­rin dafür ver­ant­wort­lich. Es kön­nen aber auch Per­so­nal­ver­wal­tun­gen oder ande­re vom Arbeit­ge­ber bestimm­te Per­so­nen die­se Mel­dung durch­füh­ren.

Im Fol­gen­den habe ich eini­ge Schrif­ten zur Infor­ma­ti­on für den Arbeit­ge­ber bei­gefügt.

Auch Infor­ma­tio­nen zum Mut­ter­schutz für Arbeit­neh­me­rin­nen wer­den von den ent­spre­chen­den Behör­den zur Ver­fü­gung gestellt.

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